Deutscher Behindertensportverband ernennt 1. paralympischen Trainingsstützpunkt Rudern in Berlin

Handicap Anerkennungsurkunde
Im  Jahre 2002 fanden die ersten Ruderweltmeisterschaften für behinderte Sportler in Sevilla statt. Vier Berliner waren damals mit im Team der ersten deutschen Handicap-Nationalmannschaft. 

 

Außer 2006 in London, dort startete kein deutscher LTA Vierer, waren bis 2010 zu jeder nachfolgenden Ruderweltmeisterschaft und bei den Paralympics 2008, behinderte Sportler aus Berlin in der Nationalschaft der deutschen Handicap-Ruderer vertreten.

Auch in diesem Jahr, auf den Ruderweltmeisterschaften in Bled/Slovenien, streben behinderte Berliner Sportler und Sportlerinnen aus Berlin die Teilnahme in den Bootsklassen LTA und ID-LTA an. Viele Trainingsstunden, engagierte Trainer und Betreuer, sowie verständnisvolle Familienmitglieder, Arbeitgeber und Vereinskameraden in den Rudervereinen, machten dies alles möglich und motivierten die behinderten Ruderer und Ruderinnen aus Berlin optimale Leistungen, nicht nur auf Weltmeisterschaften abzurufen.

Damit es auch in den nächsten Jahren so erfolgreich weitergehen kann, freuen wir uns über die Ernennung des ersten paralympischen  Trainingsstützpunktes Rudern durch den Deutschen Behindertensportverband für den Standort Berlin. Durch Bemühungen der  Leistungssport- und Handicaprudern- Verantwortlichen des LRV Berlin, mit Unterstützung des DRV und insbesondere des Behindertensportverband Berlins, wurde nach mühevoller Verwaltungsarbeit  dieser Stützpunkt nun endlich genehmigt. Herzlichen Dank  an alle, die dazu beigetragen haben! Für das paralympische Rudern in Deutschland muss noch viel getan werden. Packen wir es gemeinsam an!

Mit der notwendigen finanziellen und ideellen Unterstützung Vieler, sollte es uns weiterhin hier in Berlin gelingen, eine gute und zukunftsorientierte Arbeit in Sachen Handicaprudern zu leisten.

Berlin ist immer eine Reise wert und beim Rudern können die Handicapruderer aus ganz Deutschland hier in ihrem Element sein, egal ob im Breiten- oder im Leistungssport.

Monika Tampe