Landesruderverband Berlin e.V.

Berliner Anrudern 2026 bei der RG Grünau war „TOP"

Die Berliner Ruderinnen und Ruderer konnten es kaum erwarten: endlich Anrudern – nach dem langen Winter. Die traditionelle Berliner Sternfahrt zum Saisonbeginn führt in diesem Jahr erstmals zur Ruder-Gemeinschaft Grünau. Sie war für den langjährigen Veranstalter, den Friedrichshagener Ruderverein, eingesprungen, wo das Vereinshaus saniert wird.

Am 11. April ab 11 Uhr legten mehr als 60 Boote in der Nähe der Regattastrecke an, darunter sechs Achter und 50 Vierer. Sie kamen aus allen Himmelsrichtungen, auch aus Brandenburg. Sogar Ruderinnen und Ruderer aus Hamburg, Bamberg, Magdeburg, Greifwald und dem Ruhrgebiet saßen mit an Bord. Auch der nördlichste Ruderverein Berlins war vertreten: Die Gruppe von der Ruder-Vereinigung Preußen Saffonia hatte vom ESV Schmöckwitz abgelegt.

LRV-Vorsitzende Angela Haupt und ihr Mann Harald ruderten mit einem gemischten Vereinsteam zünftig im Kirchboot von der Ruderriege der Turngemeinde in Berlin 1848 nach Grünau. „Mit einem Abstecher zum Müggelsee", berichtete sie, „so haben wir gleich eine Zielfahrt gemacht."

Team Berlin beim 54. Heineken Rudervierkampf in Amsterdam

Der Heineken-Rudervierkampf in Amsterdam durchgeführt von Nereus erlebte am 14./15.03.2026 bereits seine 54. Auflage. Die Regatta wird in Holland von allen Vereinen genutzt, um nach dem Winter erste Wettkampferfahrung im Großboot (Achter und Vierer) zu gewinnen.

Auch Berliner Vereine, wie Wiking, Ruderklub am Wannsee, RU Arkona, RG Rotation und weitere nehmen regelmäßig mit verschieden Mannschaften teil, dieses Jahr auch eine Auswahl von Junioren und Frauen für das Team Berlin.

Für die Junioren war es eine der coolsten Regatten, die sie bisher miterleben durften. In ihrer Klasse standen sie mit weiteren 9 Booten am Start. Vier Distanzen, 2.500m, 250m am Samstag und 5.000m sowie zum Abschluss 750m standen auf dem Programm.

Neben Booten aus Holland, England und der Schweiz war Team Berlin das einzige Boot aus Deutschland und erkämpfte sich dabei bei seinem ersten Auftritt einen tollen vierten Platz.

Frohe Ostern!

Der Osterhase ist unterwegs. Er saß sogar schon bei Nationalmannschaftsruderin Juliane Faralisch im Boot. Für eine Runde auf dem Hohenzollernkanal.

Das Präsidium und die Geschäftsstelle des Landesruderverbands wünscht allen Ruderern und Ruderinnen in den Berliner Vereinen frohe und bewegte Ostertage!

56. DRV-Tischtennisturnier bei der Pichelsberger RG: Pokal geht nach Hamburg

Ruderinnen und Ruderer spielen auch gern Tischtennis und kämpfen in dieser Sportart um Pokale, zum Beispiel beim Tischtennisturnier der Deutschen Ruderverbands. Die 56. Auflage fand in Berlin statt. Gastgeber war traditionell die Pichelsberger Rudergesellschaft 1914 e. V (PRG). Sie hat das Turnier schon mehrfach organisiert. Weitere Berliner Vereine standen auf der Teilnehmerliste: Pro Sport Berlin 24, Berliner Ruder-Gesellschaft, Ruderverein Berlin von 1878 und der Märkische RV. Aber der Siegerpokal ging nach Hamburg. Der Wilhelmsburger Ruder Club gewann vor der Halleschen Rudervereinigung Böllberg/Nelson e. V.

Talenttag im Ruderzentrum: Wie Trainer im Schwimmen und Rudern eng zusammenarbeiten

Talente finden und fördern, ist ein wichtiges Ziel für den Landesruderverband. Deshalb hat er wieder einen Talenttag organisiert – im Rahmen der Initiative „Berlin hat Leistungssporttalent“, die die Senatsbildungsverwaltung ins Leben gerufen hat. Jugendliche aus Schulen und Vereinen wurden ins Ruderzentrum eingeladen. Sie konnten ihre sportlichen Leistungen testen und mit den Landestrainern Paul Habermann, Rick van Hooydonk und Nick Wustlich auswerten.

Die Trainer hatten in der großen Sporthalle verschiedene Stationen aufgebaut. Auf dem Concept 2 Dyno wurde mit Beinpresse und Armzug die Kraft gemessen. Beim Schluss-Dreisprung und im Standhochsprung ging es um die Leistungsfähigkeit der Bein- und Hüftstrecke. Auf den Ruderergometern konnten sich die Mädchen und Jungen schließlich richtig auspowern.

LRV-Jahreshauptversammlung: Berliner Rudersport macht keine Pause

„Im Berliner Rudersport gibt's keine Ruhe – ein Event nach dem anderen." So beschrieb Präsident Thomas Haun auf der Jahreshauptversammlung des Landesruderverbands das zurückliegende Jahr und die neue Saison. LSB-Präsident Thomas Härtel würdigte ebenso die vielseitigen Aktivitäten im Berliner Rudersport: die World Rowing Tour 2025, das 59. Wanderrudertreffen des Deutschen Ruderverbands, die Regatten und Veranstaltungen. „Das zeigt sich in der Mitgliederentwicklung", sagte er. Der LRV kratzt an der 10.000-Marke.

Auch die neue Saison ist voller Höhepunkte. Das wurde an diesem Abend im Ruderzentrum deutlich. Es sind die vielen traditionellen Regatten und Sternfahrten. Es sind aber auch einmalige Höhepunkte, wie der Auftakt der Ruder-Bundesliga am 13. Juni mitten in der Sportmetropole Berlin direkt vor dem Estrel-Hotel auf dem Neuköllner Schifffahrtskanal. Oder „150 Jahre Rudern in Berlin" – mit einer Sternfahrt am 11. Juli vom Wannsee bis zum Ruderzentrum, wo das Jubiläum gefeiert wird. Oder die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs", die der Berliner Ruder-Club am 3. Oktober zusammen mit der 26. Internationalen Langstreckenregatta „Rund um Wannsee" ausrichtet.

Vergessene Jubiläen

Eine kleine Geschichte des „Blauen Wimpels“

Für das Jahr 1925 hatte der Wanderruder-Verband Mark Brandenburg neben verschiedenen Einzelwettbewerben einen Herausforderungspreis ausgeschrieben, „den derjenige Verein auf ein Jahr erwirbt, dessen Mitglieder die größte Kilometerdurchschnittsleistung erzielt haben“, wobei auch damals nur eine bestimmte Anzahl von Ruderern – in Abhängigkeit von der Vereinsgröße – berücksichtigt wurde. Der Sieger des Wettbewerbs erhielt das Recht, ein Jahr lang unter der Vereinsflagge das Blaue Band zu führen.

Gelegentlich des Anruderns 1926 – also vor 100 Jahren – wurde der erste Gewinner des Wettstreits um dieses Blaue Band geehrt. Es war der Ruderclub Berolina, worauf später zurückzukommen sein wird. Auch in den folgenden Jahren bis 1936 wurde der Wettbewerb ausgeschrieben, sowohl vom Spree-Havel-Ruderverband, in dem der Wanderruder-Verband Mark Brandenburg 1929 aufging, als auch vom „Gau Brandenburg III“ des Deutschen Ruderverbands.

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