Spannende Wettkämpfe beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ 18.-20.09.2017

„Viele Boote, volles Feld, gute Zeiten."

Auf der traditionsreichen Berliner Regatta-Strecke in Grünau fanden auch in diesem Jahr wieder die Ruder-Wettbewerbe von „Jugend trainiert für Olympia“ statt. Rund 500 Schüler und Schülerinnen von 55 Schulen aus 14 Bundesländern hatten in Vor-Ausscheiden die Besten für Berlin ermittelt.

Am Finaltag, dem 19. September 2917, ging es zwischen 11 und 14 Uhr Schlag auf Schlag. Zehn Rennen standen auf dem Programm. Nicht selten lagen große Freude und ein bisschen Enttäuschung dicht beieinander: Während sich Luis Hack, Dominic Rühling, Lukas Wojciechowski, Ben Roatzsch und Steuermann Devin Kahe von der Flatow-Eliteschule des Sports über ihren Sieg im Doppelvierer mit Steuermann freuten, suchten die Achter-Schülerinnen von der Poelchau-Eliteschule des Sports im Olympiapark Berlin nach Gründen für Platz 2. „250 Meter lagen wir vorn, dann haben wie einen Krebs gefangen.“ Dennoch geht der Glückwunsch an die erfolgreichen Zweitplatzierten Nora Peuser, Hannah Reif, Alina Henze, Carrie Richter, Natascha Spiegel, Lena Hansen, Sophie-Charlotte Vardakas, Sarah Göhrmann, Steuerfrau Alev Gündüz und ihren Trainer Thomas Naumann. Sieger wurden die Mädchen der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportschule Potsdam.

 

„Es waren spannende Rennen“, sagt Maximilian Munski, Pate dieser Bundesfinal-Wettkämpfe. „Viele Boote, volles Feld, gute Zeiten." Er ist selbst mal bei „Jugend trainiert für Olympia“ gestartet „Damals, 2004, war Marcel Hacker als der angesagte Ruderer in Deutschland der Pate. Das fand ich cool." Deshalb ist der Silbermedaillengewinner mit dem Deutschlandachter von Rio 2016 gern extra nach Berlin gekommen. Er studiert in Hamburg Sozialpädagogik auf Lehramt. Sein Selfie mit den drei besten Teams im Schüler-Achter-Cup postete er auf Instagram als eine Art Daumendrücken für den Deutschlandachter bei der bevorstehenden WM in Florida.

Die Urkunden, Medaillen und Pokale überreichte er den Nachwuchsathleten gemeinsam mit Achim Eckmann von der Deutschen Ruderjugend, Michael Weissenberger von der Ruder-Club Stiftung Deutschland und Sigrid Egidi-Fritz von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Sie war früher selbst aktive Ruderin und engagiert sich jetzt fürs Schülerrudern. Vor Ort war auch Anja Schäfer, die Geschäftsführerin der BBG Bootsmanufaktur. Schließlich waren einige Boote dieser Berliner Werft an diesem Tag im Einsatz.   

Einig sind sich alle: Es war ein tolles Ruder-Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“. Dank gilt dem Deutschlandachter, der Ruder-Club Deutschland Stiftung und der Deutschen Ruderjugend, die die Schirmherrschaft übernommen hatten, und natürlich vor allem den vielen freiwilligen Helfern.

 

AB

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