Landesruderverband Berlin e.V.

Uwe Graf und Karsten Finger beim Deutschen Rudertag wiedergewählt

Unser Vorsitzender Karsten Finger (Berliner Ruder-Club) wurde beim 63. Deutschen Rudertag in Essen als Länderratschef des Deutschen Ruderverbandes wiedergewählt. Ebenso Uwe Graf (Ehrenmitglied im Berliner Ruder-Club) - er ist weiterhin DRV-Vorstandsmitglied im Fachressort Leistungssport. Herzlichen Glückwunsch! Weitere Infos auf der DRV-Seite.

 

Bericht: A. Baufeld

Foto: M. Hehlke

Anbau des Ruderzentrums kurz vor der Fertigstellung

Der neue Anbau unseres  Ruderzentrums  am Jungfernheideweg ist fast fertig. Die Gerüste sind abgebaut, so dass von außen ein Blick in die neue Halle möglich ist. Die offizielle Einweihung steht zwar noch bevor, aber für die Teilnehmer des LRV-Lehrgangs „Abwechslungsreiches Rudertraining“ am 19. November wurden schon einmal  die Matten ausgerollt. Ein neues kleines umweltfreundliches Blockheizkraft erzeugt die angenehme Temperatur in der Halle. Das Kesselhaus  steht Wand an Wand direkt daneben. Der erste Spatenstich  für den von der Architektin Anne Lampen geplanten Anbau erfolgte in diesem Jahr am 13. Mai anlässlich einer öffentlichen Sitzung des Sportausschusses des Abgeordnetenhauses im Ruderzentrum.

Rudertraining einmal anders

Rudertraining kann auch etwas mit Boxen, Slacklining und Slingtraining zu tun haben. Davon konnten sich die rund 20 Teilnehmer des Lehrgangs. „Abwechslungsreiches Rudertraining“ an 19./20. November 2016 im Ruderzentrum überzeugen. LRV-Vorstandsmitglied Frank Kegler hatte einen Lehrgang zur Verlängerung der Trainer-C-Lizenz konzipiert und dabei Bewegungsangebote aus anderen Sportarten auf die Bedürfnisse der Ruderer zugeschnitten:  „Es geht darum“, sagt er, „das oft als monoton angesehene klassische Rudertraining attraktiver zu machen – mit mehr Abwechslung und Vielfalt.“

Abrudern am 29. Oktober 2016 beim ESV Schmöckwitz

 Das Grau der vergangenen Tage wollten sie verdrängen – die Berliner Ruderer und ihre Gäste. Doch das gelang ihnen nichtganz beim traditionellen Abrudern des LRV Berlin am letzten Oktoberwochenende. Immer wieder schoben sich Wolken vor die Sonne und der Wind frischte auf. Aber das trübte die Stimmung keinesfalls: Rund 120 Boote davon 19 Achter aus 33 Vereinen legten beim Eisenbahn-Sportverein Schmöckwitz an, um das Ruderjahr ausklingen zu lassen.

Bootsbau-Tradition in Berlin-Köpenick

Als Geschäftsführerin der BBG Bootsmanufaktur Berlin GmbH kommt Anja Schäfer die Rudersport-Karriere zu Gute

Bei der 87. Internationalen Ruderregatta „Quer durch Berlin” wurden nicht nur Sieger ermittelt und Zeiten notiert. Die teilnehmenden Mannschaften konnten außerdem in diesem Jahr wieder einen nagelneuen Einer gewinnen. Das Losglück fiel auf die RG Wiking, die im Berliner Stadtbezirk Neukölln zu Hause ist und im Breiten-, Freizeit- und Leistungssport einen Namen hat. Auf dem Erinnerungsfoto von der Siegerehrung steht inmitten der jubelnden Mannschaft eine strahlende Frau mit ihrem Hund auf dem Arm. Das ist Anja Schäfer. Die 50-Jährige ist Geschäftsführerin der BBG Bootsmanufaktur Berlin GmbH, die gemeinsam mit der New Wave Sportswear GmbH das Boot gesponsert hat. Der Landesruderverband musste sie nicht lange darum bitten. Sie hat es gern gemacht. Rudersport ist ihr Leben, seit sie als Neunjährige zum Ruderverein Rauxel ging und später mehrere Meistertitel, Jugend-WM-Medaillen und Platz 7 bei Olympia 1988 erkämpfte.

LSB zeichnete fünf Vertreter aus Berliner Rudervereinen aus

Bublitz      Kolat      Pleuger

 

Der Landessportbund Berlin e. V. hat über 50 ehrenamtliche Mitarbeiter des Sports für langjährige Verdienste in ihren Vereinen gewürdigt. Unter ihnen sind auch fünf aus dem Rudersport: Die LSB-Ehrennadel in Gold erhielten Dirk Bublitz vom Ruderklub am Wannsee e.V. (RaW) sowie Hans-Gerhard Kolat und Wieland Pleuger vom Spandauer Ruder-Club Friesen e.V., die LSB-Ehrennadel in Bronze wurde Elke Stöckmann von den Friesen überreicht. Mit der Ehrenplakette wurde Matthias Kereit vom RaW ausgezeichnet. LSB-Präsident Klaus Böger und Vizepräsidentin Claudia Zinke gratulierten.

Bericht: AB

Fotos: J. Engler

87. Int. Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ am 8. Oktober 2016

Teilnehmerrekord bei der Ruderregatta auf der Innenstadt-Spree

Rudern auf der Innenstadt-Spree ist normalerweise nicht erlaubt. Es gibt nur wenige Ausnahmen, zum Beispiel die Internationale Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“, die einmal im Jahr stattfindet. Am Samstag, den 8. Oktober 2016, ist es wieder soweit. Bei der 87. Auflage gibt es sogar einen Teilnehmer-Rekord. 160 Vierer und Achter haben sich angemeldet – so viele wie noch nie. Die Boote starten ab 13 Uhr an der Mörschbrücke in Charlottenburg. Die Route führt über sieben Kilometer bis zum Bundeskanzleramt/Haus der Kulturen im Tiergarten, wo die Veranstaltung gegen 17 Uhr mit der Siegerehrung endet. Die über 800 Ruderinnen und Ruderer kommen unter anderem aus Dänemark, Polen, Russland, aus der Schweiz und aus ganz Deutschland. Natürlich auch dabei einige Idole von früher wie der Einer-Olympiasieger Dr. Thomas Lange.