Landesruderverband Berlin e.V.

Finale des Ruder-Weltcups 2016 vom 16. bis 19. Juni auf dem Maltasee in Posen

Und das sind die Ergebnisse aus Berliner Sicht:

Andreas Kuffner und Martin Sauer (beide vom Berliner Ruder-Club) gewannen Gold mit dem Deutschlandachter. 
Gold gewann auch der vom Berliner Bundestrainer Sven Ueck betreute deutsche Doppelvierer der Frauen mit Annekatrin Thiele (SC DHFK Leipzig, Abt. Rudern), Carina Bär (Heilbronner RG Schwaben von 1879), Julia Lier (HRV Böllberg/Nelson) und Lisa Schmidla (Crefelder RC 1883). In einem Vier-Boote-A-Finale gab es für die deutschen Frauen einen kämpferischen  Start-Ziel Sieg.

Der vom Berliner OSP-Trainer Alexander Schmidt trainierte DRV-Männer-Doppelvierer mit Karl Schulze vom Berliner Ruder-Club kam hinter Australien auf Platz 2!!!
Anton Braun und Maximilian Korge vom Berliner Ruder-Club kamen mit dem Vierer ohne Steuermann auf Platz 4 hinter Großbritannien, Italien und Australien. 

Berlin fiebert besonders mit 14 Ruderinnen und Ruderern und vier Trainern beim Weltcup-Finale in Poznan

Finale des Ruder-Weltcups vom 17. bis 19. Juni auf dem Maltasee im polnischen Poznan 

Das sind unsere Berliner Vertreter in der DRV-National-Mannschaft:
Karl Schulze vom Berliner Ruder-Club im Doppelvierer, der vom Berliner OSP-Trainer Alexander Schmidt betreut wird
Clemens Ernsting vom Berliner Ruder-Club im Zweier ohne Steuermann
Anton Braun und Maximilian Korge vom Berliner Ruder-Club im Vierer ohne Steuermann
Andreas Kuffner und Martin Sauer (beide ebenfalls vom Berliner Ruder-Club) im Deutschlandachter
Julia Richter vom Ruderklub am Wannsee im Einer. Sie wird von Berliner Bundestrainer Sven Ueck trainiert.
Weiterhin haben sich im Ruderzentrum am Berliner Hohenzollernkanal die folgenden Teams auf den letzten Weltcup vor Rio vorbereitet:

Von der Olympiamedaillen-Gewinnerin zur Personal Trainerin

Ellen Becker gewann 1984 Ruder-Bronze und bietet heute Ergometer-Training an

Ein Olympiajahr ist immer auch ein guter Anlass zu fragen: Was machen eigentlich unsere Olympioniken von einst? Eine Serie über sie könnte allerdings sehr lang werden: Allein von 1992 bis 2014 starteten 447 Berliner Sportlerinnen und Sportler bei Olympischen Sommer- und Winterspielen und kehrten mit insgesamt 47 Gold-, 30 Silber- und 41 Bronzemedaillen zurück.
Hinzu kommen jene Athleten, über die berichtet werden könnte, weil sie nach ihrer Karriere in Berlin ihre neue Heimat gefunden haben. Auch das sind einige. Aber nur wenige im Rudersport, zum Beispiel Ellen Becker.

Britta Oppelt, Andreas Kuffner und Martin Sauer mit der LSB-Sportplakette ausgezeichnet

Mit der höchsten Auszeichnung des Landessportbundes Berlin, der LSB-Sportplakette, sind zehn herausragende Berliner Spitzenathleten geehrt worden. Drei von ihnen kommen aus dem Rudersport: die Vize-Olympiasiegerin von London 2012 Britta Oppelt (unser Foto), die ihre Karriere inzwischen beendet hat, und die beiden Olympiasieger im Achter von 2012, Andreas Kuffner und Martin Sauer, die gerade Anfang Mai Europameister mit dem Deutschland-Achter geworden sind. LSB-Präsident Klaus Böger überreichte die Sportplaketten am 19. Mai bei einer feierlichen Auszeichnungsveranstaltung im Rahmen der Übergabe von Fördervereinbarungen an Spitzenathleten in der Spielbank Berlin am Potsdamer Platz.
Text:AB Foto: Camera4

 

Fördervereinbarungen für Berliner Ruderer

Unter den 54 Berliner Spitzenathleten aus 16 Sportarten, die eine Fördervereinbarung mit dem Landessportbund und dem Olympiastützpunkt, erhalten haben, sind auch eine Ruderin und fünf Ruderer: Julia Richter, Anton Braun, Maximilian Korge, Andreas Kuffner, Martin Sauer und Karl Schulze. Sportstaatssekretär Andreas Statzkowski, LSB-Präsident Klaus Böger und OSP-Leiter Harry Bähr übergaben die Vereinbarungen am 19. Mai im Sternberg-Theater in der Spielbank Berlin am Potsdamer Platz.
Viele der 54 Sportlerinnen und Sportler zählen zu den Kandidaten für die Olympischen und Paralympischen Spiele. Insgesamt werden die Athletinnen und Athleten mit 250.000 Euro gefördert. AB

„Seehund“ vom Märkischen Ruderverein in der Ausstellung „Berlin, Stadt der Frauen“

Das Boot „Seehund“ lagerte jahrzehntelang mit einem Tuch abgedeckt beim Märkischen Ruderverein (MR) im obersten Regal in der Bootshalle. Das Holzboot ist ein Einer, der auch mit Steuermann fahrbar ist, 6,70 m lang, 0,80 m breit und am Bug und Heck gedeckt. Trotz der stabilen Plankenbauweise ist es ungewöhnlich leicht. Es ist gut erhalten und könnte in den 20er oder 30er Jahren des letzten Jahrhunderts gebaut worden sein.
Das Boot wurde für den Ruderbetrieb nicht mehr gebraucht. Der Verein wollte es aber auch nicht verschrotten und nahm deshalb Kontakt zum Stadtmuseum Berlin auf, wo ein Boot dieser Art für eine Ausstellung gesucht wurde.

Politik vor Ort beim Sport

Sportausschuss-Sitzung des Abgeordnetenhauses im Landesleistungszentrum Rudern und erster Spatenstich für LLZ-Erweiterungsbau am 13. Mai 2016
Es gibt Sitzungen, die haben auch ohne Beschlüsse ein Ergebnis. Das spiegelt sich nicht in Zahlen oder Abstimmungen wider, sondern in einem für alle Beteiligten aufschlussreichen Informations- und Meinungsaustausch und in der Pflege des persönlichen Miteinanders zum gegenseitigen Nutzen. Die Eindrücke und Erinnerungen, die dabei entstehen, sind umso lebender und langlebiger, wenn die Umgebung zum Thema passt: Man sieht, worüber man spricht.
So war es am 13. Mai, als der Sportausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin mit seinen 18 Mitgliedern im Landesleistungszentrum Rudern am Jungfernheideweg tagte. „Rudersport in Berlin“ stand u. a. auf der Tagesordnung.