Landesruderverband Berlin e.V.

Integrativer Ruderergometerwettkampf 2016 in Grünau

Auf der umbauten, ehemaligen Terrasse, im Untergeschoss des Wasserfahrzentrums Kanu und Rudern in der Berlin-Grünauer Sportpromenade, fand mit 38 behinderten Sportlern der 17. Berliner integrative Ruderergometer-Wettkampf statt. Ausrichter dieses Wettkampfes über 1000 m ist der Förderverein Wassersporthandicaps e.V.
Der RV Kappeln, Rüdersdorfer RV Kalkberge und die Berliner Rudervereine SV Energie, SC Siemensstadt, Wassersporthandicaps und der BRC Hevella, nahmen mit  sportlichen Einsatz und voller Freude mit ihren mental beeinträchtigten Sportlerinnen und Sportler teil. Der Rüdersdorfer RV Kalkberge schickte zusätzlich zwei ihrer Pararuderer, die ein 1000 m Rennen im LTA und AS-Bereich mit guten Zeiten absolvierten.

Ruderer zeigen Solidarität mit Vereinen, die von der Beschlagnahmung ihrer Hallen für die Unterbringung von Flüchtlingen betroffen sind

Sportvereine leisten wichtige Beiträge zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur Integration. Sie engagieren sich auch seit langem für Flüchtlinge. Das Engagement ist jedoch untrennbar mit der Nutzung von Sporthallen verbunden.  Der organisierte Sport in Berlin fordert deshalb den Senat auf, keine weiteren Sporthallen für die Unterbringung von Flüchtlingen zu beschlagnahmen.  Beteiligen auch Sie sich an der Online-Petition des Berliner Sports an den Senat von Berlin: http://sport-braucht-sporthallen.btfb.de

Drei Berliner Rudervereine Preisträger beim LSB-Wettbewerb "Zukunftspreis des Berliner Sports"

Herzlichen Glückwunsch!!!
Drei Berliner Rudervereine sind unter den 12 Preisträgern, die am 29. Januar im Berliner Rathaus mit dem Zukunftspreis des Berliner Sports ausgezeichnet wurden. Die drei Vereine belegten alle Platz 7 und erhielten jeweils eine Prämie von 500 Euro. Der Wettbewerb ist eine Aktion des LSB in Zusammenarbeit mit der Lotto Stiftung Berlin, der BSR und Remonds. www.zukunftspreis-berlin.de

Worte zum Jahreswechsel

Nachdem ich heute u.a. auch einige Vorsitzende beim Jahresabrudern auf dem Wasser getroffen habe, wünsche ich trotzdem allen anderen einen guten, erfolgreichen und vorallem gesunden Rutsch ins neue Jahr. Ein sportlich erfolgreiches Jahr liegt hinter uns, auf viele gewonnene Medaillen wie auch auf eine Vielzahl an Fahrtenkilometern können wir mit vollem Stolz zurückschauen.

Wenn jetzt endlich die kältere Jahreszeit anfängt, die Wassertemperatur nahe dem Gefrierpunkt liegt, wird es umso wichtiger, auf unsere Gesundheit zu achten. Sicherlich bildet die auf dem letzten deutschen Rudertag beschlossene Sicherheitsrichtlinie eine Grundlage für unser Rudern auf dem Wasser. Kurz vor dem Jahresende erschien zudem die überarbeitete DRV-Broschüre "Sicher rudern" , deren Lektüre ich jedem Ruderer dringend empfehle. Vor allem in den ungesteuerten Einern, Zweiern und Vierern sollte man ohne Trainerbegleitung im Motorboot von der Schwimmweste Gebrauch machen und sich nah am Ufer bewegen. Auch den Trainern im Motorboot empfehle ich das Tragen der Schwimmweste. Es gibt aber auch etliche Rudervereine, die entsprechende Ruderverbote erlassen haben. Bitte geht nicht leichtsinnig mit Eurer Gesundheit und Eurem Leben um.

Für das Jahr 2016 wünsche ich, dass wir weiterhin so gut und erfolgreich zusammenarbeiten und die vielen begonnenen Projekte erfolgreich fortführen.
Ein Novum werden wir am 09.07. mit dem ersten Start der Ruder-Bundesliga auf dem Hohenzollernkanal in Berlin erleben. An diesem Nachmittag und Abend wollen wir ein großes Spektakel machen, bei dem auch alle Breitensportler sowie Fahrten- und Wanderruderer herzlich eingeladen sind, mit uns im Ruderzentrum ein großes Sommerfest zu feiern. Nach dem RBL-Finale am 17.09. im Hamburg werden wir ebenfalls wieder am 18.09. vor der Mercedes-Banz Arena an der Oberbaumbrücke die Finalläufe der ROWING-Championsleague sehen können.

Viele haben sich bestimmt schon gewundert, warum sie noch keine Einladung zum Flaggentag erhalten haben, der bisher immer im Januar stattfand.
Wir wollen diesen im Jahr 2016 zusammen mit der Grundsteinlegung für unseren Anbau im Ruderzentrum an der Jungfernheide durchführen.
Solbald der Termin feststeht, kommen wir auf Euch zu.

Insofern lasst das Jahr heute noch ordentlich ausklingen, verjagt mit viel Donner und Feuerwerk die bösen Geister und startet fröhlich ins neue Jahr 2016!
Ihr/Euer Vorsitzender Karsten Finger

Berliner Ruder-Club e.V. gewinnt erstmalig das "Grüne Band"

Seit 1986 fördern die Commerzbank AG und der Deutsche Olympische Sportbund e.V. über die Initiative „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ Kinder und Jugendliche.  Das „Grüne Band“ belohnt konsequente Nachwuchsarbeit im Leistungssport, unabhängig von der Vereinsgröße oder der Popularität der Sportart. Erstmalig gehört in diesem Jahr der Berliner Ruder-Club e.V. zu den bundesweit 50 Preisträgern. Die Prämie von 5.000 € wurde im Rahmen eines Weihnachtsessens für die jungen Leistungssportler von Karsten Finger nicht in seiner Funktion als DRV-Länderratsvorsitzender oder als Vorsitzender des Landesruderverbandes Berlin e.V. übergeben, sondern im Auftrag des Hauptsponsors dieser Preisverleihung, der Commerzbank in Berlin. Auch seine eigene Karriere in der Commerzbank förderte damals die frühere Dresdner und jetzige Commerzbank, führte der stolze im Private Banking tätige Wertpapierspezialist in seiner Laudatio aus. Nur wenn viel ideelle und materielle Unterstützung in die Nachwuchsentwicklung gesteckt werde, werden künftige Leistungssportler - so wie er auch - olympische Medaillen erringen können. An die große Schar an jungen Sportlern richtete er den Wunsch, die Commerzbank doch als Berater in allen Finanzangelegenheiten aktiv zu nutzen, damit die Förderung dem deutschen Sport noch lange erhalten bliebe und viele weitere Vereine in den Genuß kommen können.  Der Ruderclub dankte den anwesenden Vertretern von Berliner Ruderjugend, Landessportbund Berlin und dem Deutschen Ruderverband für Ihr jährliches Engagement und der Commerzbank für diese wichtige Förderung.
grünes Band an BRC scheck
















Karsten Finger, Frank Schlizio (LSB), Heiko Köpke (BRC), Uwe Graf (DRV), Dr. Hartmann Kleiner (BRC) v.l.n.r.
grünes Band an BRC
















Fünf Ehrenamtliche des Ruderklubs am Wannsee mit der LSB-Ehrennadel ausgezeichnet

Der Landessportbund Berlin hat 36 Ehrenamtliche in Berliner Vereinen und Verbänden für ihr langjähriges Engagement im Sport gewürdigt. Darunter sind auch fünf Vertreter des Ruderklubs am Wannsee: 
Die LSB-Ehrennadel in Gold wurde Udo Hasse verliehen. Mit der LSB-Ehrennadel in Silber wurden Dr. Joachim Fudickar und Heike Zappe-Knobloch ausgezeichnet. Dagmar Linnemann-Gädke und Axel Steinacker erhielten die LSB-Ehrennadel in Bronze. LSB-Präsident Klaus Böger würdigte die Leistungen der Ausgezeichneten stellvertretend für die rund 60.000 ehrenamtlichen Helfer im Berliner Sport: „Die Arbeit unserer Ehrenamtlichen ist das Rückgrat des Vereinssports.“

Sicherheit auf dem Wasser - Ein Seminar des LRV Berlin

Der LRV hatte zu diesem wichtigen Thema am 7. November 2015 in die Räume der Gerhard-Schlegel-Sportschule des LSB Berlin geladen und 23 Interessierte aus den Berliner Vereinen, darunter ein Segler, nahmen dieses Angebot wahr. Der LRV sieht es als seine Aufgabe an, die Vereine über die Gefahren auf dem Wasser aufzuklären und auf die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen hinzuweisen.

 

Unter der Leitung von Carl-Friedrich Ratz (Treptower Rudergemeinschaft) und Eberhard Nabel (Ruder-Club  Tegelort) wurde es ein sehr aufschlussreiches, informatives Seminar, das uns Ruderer sehr sensibel für die Gefahren auf dem Wasser und in unserer Ruderumgebung machte.